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Die evangelische Kirche

Vorschaubild

Ludwigsfelder Str. 7
95195 Röslau

Telefon 09238 277
Telefax 09238 967166

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.roeslau-evangelisch.de

Öffnungszeiten:
täglich von 8.00 -18.00 Uhr

Im Winterhalbjahr meist bis zum Einbruch der Dunkelheit.

1. Die Geschichte der Kirche im Ort


Die Kirche in Röslau trägt das Patrozinium „St. Johannes der Täufer“ (Johannes Baptiste). Welche Anlässe zu der Namensgebung geführt haben, entzieht sich unserer Kenntnis. Die Kirchenpatrone wurden aber nicht willkürlich, sondern nach bestimmten Beziehungen und Absichten gewählt. Für die Wahl war der Erbauer der Kirche, das war meistens der Grundherr, maßgebend.

Eine Vikariatsrechnung des Bistums Regensburg aus dem Jahre 1385, betitelt als „Registrum pro subsidio caritativo“ nennt unter den aufgeführten Pfarreien auch „Röslein“. Damit besit-zen wir den ältesten Beleg für das Bestehen der Kirche und die erste urkundliche Nennung des Ortes Röslau überhaupt. Röslau ist auch in späteren Registern des Bistums festgehalten. 1413 war Röslau eine vom Kloster Waldsassen verliehene „Vikarie“. Über die Kirche in Röslau hatte das Kloster Waldassen, wie auch über Wunsiedel, das Patronatsrecht.

Die Markgrafen von Bayreuth-Kulmbach entschieden sich 1528 für die Reformation und damit ging die ganze Markgrafschaft, zu der auch Röslau gehörte, der katholischen Kirche verloren.

Die Kirche war wohl in ihrem Ursprung eine Chorturmkirche aus dem frühen 13. Jahrhundert, die im 15. Jahrhundert nach Westen um einige Meter verlängert worden ist. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie erhöht, der Turm repariert, Emporen eingebaut und der Altarraum ver-größert. Die Emporen von ca. 1700 bis 1757 im Norden, Westen und Süden, zweigeschossig auf sechs toskanischen Säulen ruhend

Der Kanzelaltar wurde wahrscheinlich 1700 erbaut. Von 1717 –1720 sammelte man in der Gemeinde um den Altar in eine bessere Gestalt zu bringen. Die umfangreichen Arbeiten führte der „Bildschnitzer Knoll“ von Hof aus. Der Altar wurde 1872 purifiziert; 1953 wurde der Kanzelalter renoviert und in den Chorraum zurück versetzt. Eine weitere Renovierung des Altars erfolgte 1999 im Zuge der Generalsanierung der Kirche.

In der Kirche befinden sich zwei Grabsteine. Am südlichen Chorbogen der Grabstein für Johann Heinrich Seitz, 33 Jahre Pfarrer in Oberröslau, am nördlichen Chorbogen der Grabstein für Susanna Sybilla von Waldenfels.

Seit 1953 befinden sich an der unteren Westempore neun Ölgemälde, die anläßlich der Kirchenrestaurierung an der unteren Nordempore, mehrfach überstrichen, aufgefunden und durch die Firma Franz Wiedl, Nürnberg, freigelegt und instand gesetzt wurden. Der Maler war Georg Radius (gest. 01.06.1728 in Oberröslau). Das Deckengemälde im Mittelfeld der Langhausdecke zeigt Christi Himmelfahrt. Der Deckenplafond wurde nach der 1757 vorgenommenen Erhöhung der Kirche von Johann David Radius (geb. 31.05.1704 in Oberröslau, gest. 09.02.1769 in Oberröslau; Sohn des Georg Radius) angebracht. Das Deckengemälde wurde 1999 restauriert.


2. Die Kirchengemeinde


Zum Stichtag 07. Februar 2005 hatte die politische Gemeinde Röslau (mit Bibersbach, Ober- und Unterwoltersgrün) 2 462 Einwohner mit Hauptwohnsitz. Die Einwohnerstatistik nach Religionszugehörigkeit: Evangelische 1 715; Katholische 372; verschiedene Religionen 339 und Sonstige 35.


3. Die politische Gemeinde


Gemeinde im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge, im Tal der Eger am Kreuzungspunkt der Staats-straßen 2177/2180; geographischer Mittelpunkt des Fichtelgebirges. Höhenlage: 569 m ü. NN (Pfarrkirche). Gesamtfläche (mit OT Bibersbach, Bödlas, Brücklas, Dürnberg, Grün, Ober-woltersgrün, Rauschensteig, Rosenhof, Thusmühle, Unterwoltersgrün): 30 qkm. Einwohner mit Hauptwohnsitz: 2 462
Der Ort „Röslein“ wird erstmalig 1385 in der Vikariatsbeschreibung des Bistums Regensburg erwähnt. Nach dem Lehenbuch der Burggrafen von Nürnberg von 1398 umfasste der Ort Oberröslau 13 Höfe mit einer Mühle und einer Herberge. Der Rittersitz Oberröslau mit Dürn-berg und Bödlas wechselte sehr oft den Besitzer: 1426 Hans von Hirschberg, 1435 Heinrich von Lüchau, 1476 die Herren von Reitzenstein, 1488 Wilhelm von Schirnding, 1651 Philipp von Waldenfels. Dieser erbaute 1652 ein neues Schloß und kümmerte sich um den Wieder-aufbau des im 30 jährigen Krieg schwer verwüsteten Ort. 1854 wird das gesamte Rittergut aufgeteilt und einzeln veräußert. Unterröslau war markgräfliches Lehen.

1818 bildete das Landgericht Kirchenlamitz unter dem Ortsgericht der von Waldenfels die politischen Gemeinden Oberröslau mit Dürnberg und Bödlas. Auch die Gemeinde Grün wur-de gebildet.1863 bei Errichtung des Bezirksamts Wunsiedel waren Dürnberg mit Bödlas und Thusmühle und Ludwigsfeld als selbstständige Gemeinden abgetrennt. Ludwigsfeld wurde 1925 und Dürnberg 1956 wieder mit Oberröslau vereinigt. Die Gemeinde Grün folgte 1966.


4. Industrie und Wirtschaft

 

Der Ort und seine Ortsteile waren früher geprägt von der Landwirtschaft und der Hauswe-berei. Am Straßenknotenpunkt in Unterröslau siedelte sich 1881 das Stahl- und Drahtwerk, die Pappenfabrik entstand 1894 im Ortsteil Thusmühle und an der Hauptbahnlinie München – Berlin 1907 die Porzellanfabrik Winterling an. Die ehemalige Landgemeinde wurde zum Zentralort der Industrieansiedlung, die sich 1938 durch eine Spiralfedernfabrik und 1957 ein Kunststoffwerk fortsetzte. Daneben entstanden noch Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe.


5. Die Ortschaft


28m hoher Wasserfall im Ortsteil Thusmühle. „Zwölfgipfelblick“, 602 m hoher Aussichts-punkt nördlich von Röslau an der Straße nach Dürnberg gelegen. 1953 von den damaligen Konfirmanden als kleine Parkanlage angelegt. Rundblick auf 12 Berge: Kornberg, Epprecht-stein, Waldstein, Rudolfsstein, Schneeberg, Nußhardt, Seehügel, Platte, Hohe Matze, Kössei-ne, Haberstein und Burgstein.


6. Persönlichkeiten


Johann David Radius, „sehr berühmter Kunstmaler“, bemalte 1735/36 das Deckengewölbe in der Pfarrkirche Wunsiedel, malte 1757 das Deckengemälde in der Pfarrkirche Röslau, bemalte den Taufengel in der Pfarrkirche Sparneck, 1753/57 für die Pfarrkirche Ebnath das Hochaltar-blatt St. Ägidius und anderes mehr.

Interessantes:


In unserer Kirche befindet sich ein Taufbaum.
Wir möchten, dass unsere Taufkinder wenigstens durch ein Bild an diesem Baum symbolisch bei unseren Gottesdiensten dabei sind.

Die schwitzende Sibilla v. Waldenfels
Zwei Epitaphe befinden sich in unserer Kirche. Der linke Epitaph enthält ein Bildnis des Ehepaars von Waldenfels. Bei bestimmten Wetterlagen schwitzt Sibilla unter ihrer linken Achsel.

Neue Paramente
Die Röslauer Designerin Doris Grimm hat uns zwei neue Paramente für unsere Kirche entworfen. Es lohnt sich diese genauer anzusehen (violett für die Passions- und Adventszeit und grün für die Epiphanias und Trinitatiszeit).

Gäste- und Gebetbuch
Bitte tragen Sie sich in unser Gästebuch ein. Dort können Sie auch Gebetsanliegen einschreiben, die wir in unsere Gottesdienste einbringen.

Kleiner Kirchenführer
Ein kleiner Kirchenführer liegt für Sie bereit. Er soll eine Erstinformation für unsere Gäste darstellen. Sie finden ihn am Schriftenstand beim Ausgang.

Kontakt

Pfarramt Röslau
Ludwigsfelder Str. 7
95195 Röslau
Tel. 09238-277
Fax 09238-967166
E-mail:
http://www.roeslau-evangelisch.de
Pfarramt Thomas Guba


Aktuelle Meldungen

Bekanntgabe Änderung Friedhofsordnung u. a.

(01.08.2014)
 
Bekanntgabe der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Röslau
 
Es wird bekannt gemacht, dass mit Wirkung vom 1. August 2014 die Friedhofsordnung, Grabmal- und Bepflanzungsordnung, so wie die Friedhofsgebührenordnung für den Friedhof der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Röslau geändert wird.
 
Die Neufassung wurde mit Schreiben der Evang.-Luth. Landeskirchenstelle in Ansbach vom 15.7.2014 -Az. 68/20, 68/52- kirchenaufsichtlich genehmigt. 
 
Sie legt ab sofort für die Dauer von vier Wochen im Pfarramt auf.

[Hier die ganze Bekanntgabe als pdf zum Download.]

Silberne Konfirmation 2013

(05.05.2013)

Ein Fest des Glaubens feierten die Konfirmationsjubilare, die am 5. Mai 2013 zusammenkamen, um in der Röslauer St.-Johannis-Kirche die Silberne Konfirmation zu begehen. In einem festlichen Gottesdienst zusammen mit Pfarrer Johannes Lindner erinnerten sich die Jubilare an ihre Konfirmation.

Foto zu Meldung: Silberne Konfirmation 2013

Konfirmationsjubiläum 2013

(25.04.2013)

Ein Fest des Glaubens feierten die Konfirmationsjubilare, die am 21. April 2013 aus nah und fern zusammenkamen, um in der Röslauer St.-Johannis-Kirche die Diamantene, Goldene und Eiserne Konfirmation zu begehen. In einem festlichen Gottesdienst zusammen mit Pfarrer Johannes Lindner erinnerten sich die Jubilare an ihre Konfirmation. Für manche der Jubelkonfirmandinnen und –Konfirmanden war der Festtag eine gute Gelegenheit, die früheren Mitschülerinnen und Mitschüler nach langer Zeit einmal wiederzusehen. So gab es viel zu erzählen und zu berichten.

 

Text und Bilder: Willi Dittrich

Foto zu Meldung: Konfirmationsjubiläum 2013

Konfirmations- und Kommunionsbäume zum „Tag des Baumes“ gepflanzt

(25.04.2013)

Mehrere stattliche Kirsch- und Birnbäume pflanzten auf Einladung der Gemeinde Röslau die Kinder, die heuer ihre Konfirmation oder Erstkommunion feiern konnten, auf dem Parkplatz des Fußballclubs und auf dem 602 Meter hoch gelegenen Aussichtspunkt „Zwölfgipfelblick“ nördlich von Röslau, an der Straße nach Dürnberg gelegen. 1953 und in den folgenden Jahren wurde das Grundstück auf Anregung von Lehrer Rudolf Wunderlich von den damaligen Konfirmanden als kleine Parkanlage angelegt. Mit dabei war schon damals Werner Matiaschek (2. von rechts). Zwölf Berge bietet der Rundblick zum Kornberg, Epprechtstein, Waldstein, Rudolfsstein, Schneeberg, Nusshardt, Seehügel, Platte, Hohe Matze, Kösseine, Haberstein und Burgstein. Fachkundig angeleitet und informiert wurden die Kinder von Mitgliedern des Obst- und Gartenbauvereins mit Ehrenvorsitzenden Peter Schumann und zweiten Vorsitzenden Hellmuth Stäudel (1. und 2. von links) an der Spitze. Wertvolle Hilfe leistete auch Pfarrer Johannes Lindner (Mitte). Gerne folgte das Pflanzteam der Einladung von Gemeinderat Thorsten Strahberger (4.v.rechts) und Gemeinderätin Gabriele Neubert (rechts), die zweiten Bürgermeister Kurt Lederer und den wegen eines anderen Termins ebenfalls verhinderten Bürgermeister Torsten Gebhardt vertrat und zu einer kräftigen Brotzeit einlud.

 

Bild: Zu Beginn der Baumpflanzaktion 2013 auf dem „Zwölfgipfelblick“, 602 Meter hoch, nördlich von Röslau gelegen

 

/D

[Tag des Baumes]

Foto zu Meldung: Konfirmations- und Kommunionsbäume zum „Tag des Baumes“ gepflanzt

Konfirmation 2013

(24.03.2013)

Am Palmsonntag feierten viele junge Menschen ihre Konfirmation. Hier ein Bild der Röslauer Konfirmanden, aufgenommen nach dem Beichtgottesdienst vor der St. Johannis-Kirche in Röslau mit Pfarrer Johannes Lindner. Wir sagen herzlichen Glückwunsch und wünschen alles Gute und viel Glück für die Zukunft!

[Konfirmation 2013]

Foto zu Meldung: Konfirmation 2013

Silberne Konfirmation 2012

(13.05.2012)

In der Kirchengemeinde Röslau wurde am 13. Mai 2012 das Fest der Silbernen Konfirmation gefeiert.


Den Festgottesdienst in der St. Johanniskirche hielt Pfarrer Johannes Lindner (2.v.rechts). Bei angenehmem Frühlingswetter feierten (von links): Michael Spörrer, Markus Lösch, Bamberg, René Uttenreuther, Marktredwitz, Carsten Troglauer, Achim Lang, Pfarrer Johannes Lindner, Frank Hegner, sowie sitzend von links: Simone Gläßel, Bianca Scheffel und Julia Schiffl, Marktleuthen.

Foto zu Meldung: Silberne Konfirmation 2012